Veranstaltungsreihe Mediensalon   Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern? Wechselwirkungen zwischen Medien

Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?«

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Event Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?«

Film, Media, Entertainment & Award ceremony Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?«

Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?« Berlin

Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?« Film, Media, Entertainment & Award ceremony Berlin
Mediensalon: »Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?« Germany
  • Berlin Germany
  • Start: Feb 27 2019 18:30
  • Finish: Feb 27 2019 21:30
  • Time zone: Europe/Berlin
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Veranstaltungsreihe Mediensalon   Alte und neue Influencer: Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern? Wechselwirkungen zwischen Medien und Politik in digitalen Zeiten   Ort: Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation, Behrenstraße 18, 10117 Berlin  Termin: Mittwoch, 27. Februar 2019 Zeit: 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) Der Kampf um Aufmerksamkeit in den Medien und um Zustimmung des Publikums gehört für politische Parteien zum Alltagsgeschäft.  Lange Zeit sprachen Wissenschaftler von einer »Mediendemokratie«, da die Aufgabe der Medien über Politik und Regierungshandeln zu informieren sich verkehrt hatte. Die Art und Weise, wie Medien über den Politiker und seine Initiativen berichten könnten gab den Ausschlag, welche Initiative auf den Weg gebracht werden sollte. Kanzler Gerhard Schröder brachte das auf die griffige Formel »Zum Regieren brauche ich nur Bild, BamS (Bild am Sonntag) und Glotze«.    Einige Jahre später hat sich – mit US-Präsident Donald Trump an der Spitze – ein Trend zur direkten Kommunikation mit den Bürgern etabliert. Behörden und Ministerien entwickeln eigene und reichweitenstarke Kanäle, eine Entwicklung, die die Berliner Zeitung unter der Überschrift »Erfolgsmelder in eigener Sache Wie sich die Polizei als Staatsmedium inszeniert« am Beispiel der Berliner Polizei stark kritisiert. Mit Robert Habeck – der Grünen-Vorsitzende war der politische Aufsteiger des Jahres 2018 – meldete sich ein Spitzenpolitiker von den sozialen Medien ab, u.a. weil  er Twitter als »sehr hartes Medium, wo spaltend und polarisierend geredet wird« einschätzte. Das färbe auch auf ihn ab, gab er dem Tagesspiegel zu Protokoll. Zuvor hatte Habeck mehrere Tweets abgesetzt, die missverständlich formuliert war.    Die Debatte vom wechselseitigen Einfluss hat zuletzt Familienministerin Franziska Giffey (SPD) mit der Wahl von griffigen Namen für neue Gesetze ihres Hauses wie «Starke-Familien-Gesetz« oder »Gute-Kita-Gesetz« befeuert. Die FDP sieht dadurch die Demokratie gefährdet. »Die Strategie der Bundesregierung, die Bewertung eines Gesetzes gleich in dessen Vermarktungsnamen mitzuliefern, ist für eine Demokratie sehr gefährlich«, sagte FDP-Haushälter Otto Fricke.   Beim »Digitising Europe Summit« am 19. Februar im Berliner E-Werk kommen Kanzlerin Dr. Angela Merkel, Reiner Hoffmann Vorsitzender des DGB, Tom Enders Airbus CEO, Alex Karp von Palantir Technologies in einen Dialog zur »Zukunft von Made in Europe«. Im Jahr der Europawahl ist es besonders wichtig, die Themen und die Agenda von Medien und Politik zu beleuchten. Von der Keynote der Bundeskanzlerin können klare Worte und eine scharfe Analyse erwartet werden. Angela Merkel muss nach Abgabe des CDU-Vorsitzes am Ende ihrer Regierungszeit – die längstens bis zum Ende der laufenden Legislatur dauern wird –wenig Rücksicht nehmen und kann sich deutlich zu den Zukunftsfragen positionieren.   Wir wollen im Mediensalon im Vodafone Institut darüber ins Gespräch kommen, wie und über welche Themen berichten Medien und wer setzt die Agenda für die digitalen Zeiten in denen wir leben.   Wie verändert sich das Zusammenspiel zwischen Medien und Politik im digitalen Zeitalter? Welche Rolle spielen europäische Medien bei der Agenda-Planung in der EU? Werden Politiker zunehmend selbst zum Medienhaus? (Kommunikation via Twitter/Nachrichtenzimmer im Verkehrsministerium...) Und was bedeutet das für Europas Zukunft? Welcher Verantwortung müssen sich die Player bewusst sein? Mathias Müller von Blumencron Chefredakteur Tagesspiegel Dr. Annekatrin Gebauer Hering Schuppener Corporate Affairs & Public Stategies, bis 10/2018 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Regierungssprecherin und Chefin vom Dienst Niklas Wirminghaus Journalist für Politik, Wirtschaft und Digitales seit 6/2017 bei Capital, zuvor Mitglied der Redaktionsleitung und CvD  bei Gründerszene   Den Abend moderiert Johannes Altmeyer, WELT

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